Michael Helm

Enniger, ein Stück Europa

vom 13. Januar 2019

Ein literarisch-musikalisches Statement für eine alte Idee. Bei der Europa-Lesung in der Pfarrhausdeele in Enniger sind gestern Abend über hundert Leute gekommen. Volle Hütte. Da waren nicht nur die Musiker, Stefan Kallmer (Klarinette) und Werner Junkerfeuerborn (Gitarre) begeistert. Und das, bei einem sehr nachdenklich stimmenden Thema, das uns offenbar noch bewegt. Der Abend stimmte mich jedenfalls wieder hoffnungsvoller.

Wir danken den Veranstaltern für einen tollen Rahmen in wunderbarer Atmosphäre. Ein kleiner, aber feiner Ort in Europa, in dem so etwas möglich ist.

mh

Europa-Lesung in Enniger

vom 10. Januar 2019

Die nächste Lesung wird eine musikalische. Das Programm „Europa im Herzen“ zusammen mit Stefan Kallmer (Klarinette) und Werner Junkerfeuerborn (Gitarre) am kommenden Samstag in der Pfarrhausdeele in Enniger ist fast ausverkauft. Es soll noch wenige Einzelkarten dort geben. Wir freuen uns auf die volle Hütte und unser literarisch-musikalisches Statement für eine alte Idee. Infos

Tucholskys Schnipsel

vom 09. Januar 2019

„Neben manchem andern sondern die Menschen auch Gesprochnes ab. Man muß das nicht gar so wichtig nehmen.“

Peter Panter in Die Weltbühne, 22.12.1931, Nr. 51

Die klugen Worte verfasste Kurt Tucholsky unter seinem Pseudonym Peter Panter in der Wochenzeitschrift Die Weltbühne. Gegründet hatte diese Siegfried Jacobsohn. Tucholsky war einer ihrer wichtigsten Autoren. Schnipsel nannte er kleine Sätze und Aphorismen, die ihren Gegenstand spitzzüngig auf den Punkt brachten.

Kurt Tucholsky wurde am 9. Januar 1890 in Berlin geboren.

mh

Neue Lesungen

vom 07. Januar 2019

Was das Jahr 2019 für Sie bereithält, können Sie unter Lesungen nachschauen. Die meisten Lesungsankündigungen – vor allem für das Frühjahr – sind jetzt online. Ein paar kommen noch. Ein wenig Vorfreude möchte ich Ihnen ja noch lassen.

mh

Happy birthday

vom 03. Januar 2019

Am 3. Januar 1892 wurde John Ronald Reuel Tolkien geboren, den wir meist unter J.R.R. kennen. Er ist für mich der Begründer der modernen Fantasy-Literatur. Misst man die Buchregalmeter jährlicher Neuveröffentlichungen in dem Genre, ist das nicht nur ein Segen. Doch er prägte mit Der Hobbit (1937) und Der Herr der Ringe (1954/55) Generationen von Fantasy-Fans und nicht nur diese.

Heute scheint er mir ein vertrauterer Weggefährte denn je. Denn keines meiner Schülerförderleseprojekte läuft ohne ihn. Noch heute brüllen Jungs gerne wie Orks, sabbern wie Gollum oder finden sich in einem seltsam zurückhaltenden, gar ängstlichen Helden mit Köpfchen und Finesse wieder, als Bilbo Beutlin. Man kann ihn eben immer noch vorlesen und vorlesen lassen. Macht uns heute noch viel Spaß! Happy Birthday J.R.R. Tolkien.

mh

Der Fremde

vom 02. Januar 2019

Vor über 75 Jahren (1942) erschien Der Fremde von Albert Camus bei Gallimard in Paris. Ein Buch, das mich vielleicht mehr bewegt und beeinflusst hat, als manches andere. Eines, das ich wieder und wieder zur Hand nahm und nehmen werde. Gründe dafür weiß auch Denis Scheck in seinem Beitrag des WDR.


Albert Camus, Der Fremde
Deutsch von Uli Aumüller
Rowohlt

Müde bin ich, geh´zur Ruh´…

vom 07. Dezember 2018

Zwei Tage, drei Lesungen und eine Probe gut überstanden. Schöne Veranstaltungen: ein Abend zu Heinrich Heine, eine Lesung zum Wiederaufbau der Synagoge in Herford vor SchülerInnen, ein schöner literarischer Abend in der Buchhandlung Mondo bei der Tentakel-Lesung gestern Abend. Jetzt bin ich zufrieden, aber etwas ausgelaugt wieder daheim. Ein ruhiges Wochenende kann gerne kommen…

mh

Tentakel-Lesung im Mondo

vom 03. Dezember 2018

Mit eigenen Erzählungen werde ich bei der diesjährigen Tentakel-Lesung in der Buchhandlung Mondo vertreten sein. Freue mich drauf! 

06.12.2018 | 20 Uhr | Buchhandlung Mondo | Bielefeld | Infos

Ermittlungen zu Kafkas „der Process“

vom 20. November 2018

Lesung mit Michael Helm

25.11.18 | 10 Uhr | Stadtbibliothek Herford | Karten nur im Vorverkauf unter: Tel. 05221 189-8040 | Infos 

„Jemand mußte Josef K. verleumdet haben, denn ohne daß er etwas Böses getan hätte, wurde er eines Morgens verhaftet.“ (Franz Kafka)

Quelle: Wikipedia

So beginnt ein Stück Weltliteratur, das an Brisanz bis heute nichts verloren hat. So beginnt Franz Kafkas Prozess. Warum wird Josef K. verhaftet? Was wirft man ihm vor? Mit ihm schlagen wir einen Weg durch den Dschungel der Behörden und Ämter ein. Sind wir – wie K. – angeklagt? Werden wir – wie er – im Labyrinth der Gesellschaft gerichtet? Und von wem? Besteht noch Hoffnung auf Gnade? 

Michael Helm präsentiert in seiner Lesung ein Stück Kafka, das man so schnell nicht wieder aus dem Kopf bekommt. Was steckt hinter dem Prozess? Wie ist er geschrieben und entstanden? Auch diesen Fragen geht er nach. Lassen Sie sich anregen von einem der eindrucksvollsten und spannendsten Texte des frühen 20. Jahrhunderts.

Zum 200. Geburtstag von Iwan Turgenjew

vom 02. November 2018

liest Michael Helm am 07.11.18 um 19.30 Uhr in der Stadtbücherei Spenge.

»Sie lehnen alles ab, genauer gesagt, Sie zerstören alles … Aber man muss doch auch aufbauen.« (Pawel Kirsanow in Väter und Söhne)

Iwan Turgenjew, Quelle: Wikipedia

Iwan Turgenjew wurde am 9. November 1818 in Orjol geboren und stammte aus einem alten russischen Adelsgeschlecht. Seine Eltern hatten noch über tausend Leibeigene. Iwan Turgenjew gilt als bedeutendster Vertreter des russischen Realismus.

Seine Werke reichen von der Anprangerung der Leibeigenschaft über die Schilderung sozialer, politischer und kultureller Strömungen im Russland seiner Zeit, bis hin zur Polemik und Satire der damaligen Zustände. Sein Einfluss reicht dabei weit über die russische Literatur hinaus.

Nach seiner letztjährigen Moskaureise und der Lesung zur russischen Metropole widmet Michael Helm diesen Abend einem besonderen russischen Dichter.