Michael Helm

Gewinnspiel: Wann und wo war der Skandal?

Die Karten zum Gewinnspiel sind weg!

Die Druckausgabe der Räuber hatte schon einigen Wirbel gemacht. Da war der Skandal im Theater vorprogrammiert! Einen wahren Tumult soll es im Publikum gegeben haben, als die Räuber des heißspornigen Jungautoren Friedrich Schiller zum ersten Mal auf die Bretter des Mannheimer Nationaltheaters kamen. Die Uraufführung war am 13. Januar 1782. Skandalcharakter hat das Stück übrigens noch heute in mancher modernen Inszenierung.

Dieser Ort und das Uraufführungsdatum des Stückes sind natürlich die richtigen Antworten auf die Preisfrage gewesen. Einige Leute haben teilgenommen. Gestern (15.01.15) war der Einsendeschluss. Die Glücksfee hat die 2 x 2 Eintrittskarten für die Lesung am 21.01.15 (Goethe & Schiller – Eine Freundschaft? Teil 1; Stadtbücherei Spenge) ausgelost.

Und die beiden Gewinner sind bereits per E-Mail benachrichtigt worden. Die Karten liegen unter dem Namen der Teilnehmer die gewonnen haben an der Abendkasse bereit. Wer nicht gewonnen hat, sei getröstet. Es war nicht das letzte Gewinnspiel, versprochen! (Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.)

mh

Aus dem Block …

Nacht der Bibliotheken

Heute ist die „Nacht der Bibliotheken“, auch in Spenge. Ich hätte dort heute Abend Kurt Tucholsky gelesen. In C-Zeiten natürlich nicht live.

Dabei hatte ich im Dezember noch gehofft: Im März könnte doch wieder etwas gehen, vielleicht im kleinen Rahmen, vielleicht mit wenig Publikum, hinter Masken und Plexiglaswänden, oder doch ohne Gäste? Jetzt findet die Lesung auch ohne Rezitator statt. Der sitzt, wie Sie, zu Hause und liest sich selbst etwas vor.

Dafür hat die fb-Seite der „Stadt Spenge – Kultur und Stadtmarketing“ einen kleinen Auszug, einen Tucholsky-Schnipsel von mir online gestellt. (Danke dafür an Spenge und die Bücherei.)

Das Thema der Nacht der Bibliotheken ist „Einmischen“. Und Tucholsky hat sich eingemischt und würde es auch heute noch tun. Aber dazu dann später wieder mehr … live, ohne Virus, mit Publikum und Live-Einmischung meinerseits.

Wenn ich körperlich auch nicht anwesend sein werde, geistig bin ich bei Ihnen, ohne den Mut und die Hoffnung aufzugeben. Es kommen bessere Tage.

Einen herzlichen Gruß,
Ihr Michael Helm

Brache

Freitags auf dem Block

brachliegendes land
industriebrache industriekultur museum

sitze seit monaten allein
im museum meiner literatur 
literaturbrache 
sprache bis auf weiteres geschlossen

mh