Michael Helm

Moskau

07.09.2018 | 19:30 – 22:00 Uhr

Ort: Stadtbücherei Spenge | Poststraße 6a | 32139 Spenge | Deutschland

Eintritt: 6,- €


Ein literarischer Spaziergang durch Russlands Hauptstadt und eine europäische Metropole

Weit mehr als 12 Millionen Einwohner. Einige der größten Hochhäuser Europas. Die größte russisch-orthodoxe Kirche. Weltkulturerbe mit Kreml und Rotem Platz. Eine Metro wie ein Museum, täglich besucht von tausenden von Leuten. Universitäten, Museen, Theater, Kirchen. Moskau hält sich mit Superlativen nicht zurück. Und gerade eben war die ganze Welt beim Fußball zu Gast.

Michael Helm bereiste die Stadt 2017 in alle Stille. Staunend stand er wie alle Touristen auch auf dem Roten Platz. Aber dann fand er die kleinen Theater, dort wo Anton Čhechov seine Stücke auf die Bühne gebracht hatte, das Wohnhaus Lew Tolstois, mit seinem schmucken Garten und er besuchte das Puschkinmuseum. Er traf Menschen, die all das kaum kannten und solche, deren Augen leuchteten, wenn sie von den alten und neuen russischen Literaten erzählen durften, begeistert Fotos erklärten, herzlich Geschichten erzählten.

Zwischen den Superlativen liegen für ihn ganze Welten, die es auf einem gemeinsamen literarischen, historischen Spaziergang zu entdecken gilt. Große Kunst und Geschichte und kleine Geschichten auf Märkten und Plätzen. Der Blick auf Europa aus einer völlig anderen Perspektive. Die Liebenswürdigkeiten und Schrullen; die Bedenklichkeiten in einer Stadt, in der man sich selbst nur überfordern kann, wenn man versucht zu begreifen. Und plötzlich bemerkt man zwischen all den Dingen, die uns fremd und verschieden erscheinen, das Gemeinsame, Verbindende. Nicht zuletzt die Literatur ist uns oftmals vertrauter als wir ahnen. 

Michael Helm lädt ein, ihn bei seinen Spaziergängen zu begleiten, großer Geschichte und kleinen Geschichten zu lauschen, von russischen Autoren und Literaten, die Moskau bereist haben. Michael Helm erzählt in kleinen Reiseminiaturen und Erzählungen seine Erfahrungen mit den Menschen und der Stadt. Er wirft einen scheuen persönlichen Blick hinter die Superlative Moskaus und zwischen die Zeilen der Texte großer russischer Literatur. 

Bildquelle: Pixabay