Michael Helm

„Mehr Licht!“ Herforder AutorInnen-Gruppe

04.06.2022 | 19:00 – 20:30 Uhr

Ort: Gedenkstätte Zellentrakt | Rathausplatz 1 | 32052 Herford | Deutschland

Eintritt: frei


„ Mehr Licht!“

Die Herforder AutorInnen-Gruppe liest in der Gedenkstätte Zellentrakt

„Mehr Licht!“ betitelt die Herforder AutorInnen-Gruppe ihre Lesung in der Herforder Gedenkstätte Zellentrakt am 04. Juni und liest gegen Antisemitismus und Rassismus und für ein schönes Leben. 

Lesen wird der Autor Norbert Sahrhage aus Spenge. Norbert Sahrhage ist Historiker und dem Publikum durch seine Forschungen zur regionalen Geschichte wie auch durch seine Kriminalromane bekannt, in denen er lokal-historische Begebenheiten mit kriminalistischer Erzählkunst verbindet. Ebenfalls dabei ist der mit dem Bürgermedienpreis NRW ausgezeichnete Schriftsteller und Rezitator Michael Helm. Michael Helm stellt unter anderem Interview-Passagen von Mitgliedern der Jüdischen Gemeinde vor, liest aus ihrem Leben zu Zeiten der Zerstörung der alten Synagoge und von der Freude am Wiederaufbau der neuen Herforder Synagoge. Artur Rosenstern, Herforder Autor und Verleger, ist in mehreren literarischen Genres zu Hause. Er schreibt feinsinnige Lyrik, dazu Prosa und Romane und beschäftigt sich immer wieder mit Fremdsein als Chance für neue Perspektiven. Aus Berlin reist Christine Zeides an, aufgewachsen in Bünde und ein Multitalent in Sachen Wortkunst, Fotografie und Malerei. Ihre poetische Performance ist ein eindrückliches Ereignis, wenn sie sich dem Thema Angst und Sicherheitsverlangen widmet. Ebenfalls aus Bünde kommt der Autor Nicolas Bröggelwirth, der in seinen Kurzgeschichten das Leben augenzwinkernd aufs Korn nimmt. Bröggelwirth arbeitet als Journalist und wurde mit dem Hörfunkpreis »Bobby« der Landesanstalt für Rundfunk und der Deutschen Hörfunkakademie ausgezeichnet. Mit dabei ist auch Ralf Burnicki, Anarchopoet, Lehrkraft für Philosophie und für seine bildhafte und zugleich gesellschaftskritische Prosadichtung von der Gesellschaft für neue Literatur (NGL Berlin) als „Erbe Orwells“ ausgelobt. Ralf Burnicki liest Gedichte, die sich unter anderem gegen das Verdrängen der deutschen Geschichte wenden. 

Die Zuhörerschaft erwartet mithin ein kreatives und vielseitiges Literaturereignis, das zum Nachdenken anregt, aber auch unterhaltsam ist, denn es geht der Literatur auch darum, das Leben ein wenig zu feiern. Der Eintritt ist frei.