Michael Helm

Heinrich Heine-Dreiteiler (Teil II)

25.01.2017 | 19:30 – 22:00 Uhr

Ort: Stadtbücherei Spenge | Poststraße 6a | 32139 Spenge | Deutschland

Eintritt: 6,- €


Leben und Werk in drei Teilen

Vom Romantiker zum großen Europäer und von der Matratzengruft zu Paris

Zusammengestellt und gelesen von Michael Helm

 

Heinrich Heine 1829

Heinrich Heine 1829

Teil II – Ein Leben im Exil

»Deutschland ein Wintermärchen« ist eines der bekanntesten Werke Heinrich Heines. Aber nur mit Mühe konnte Heine die Deutschlandreise unternehmen, die Grundlage dieses Textes wurde. Zu dieser Zeit lebte er bereits im Pariser Exil und musste, wenn er preußischen Boden betrat, um seine Freiheit fürchten. Heine litt unter der strengen preußischen Zensur seiner Bücher.

Trotz der widrigen Umstände veröffentlichte er weiter in deutschen Zeitschriften und beschrieb die »Französischen Zustände«. In Campe hatte Heine einen Verleger, der seine Werke auch in Deutschland publizierte. Umgekehrt veröffentlichte er in Paris auf Französisch, um Deutschland, seine Heimat, seinen Rhein und die deutsche Kultur dem französischen Leser nahe zu bringen. Das tat er mit wehmutsvollem Herzen und der stichelnden Zunge der Kritik.

Ein deutscher Dichter im französischen Exil, der weit vor der Zeit europäisch dachte. Um diesen Heinrich Heine geht es Michael Helm bei der zweiten Lesung: um den Querdenker zwischen den Welten, den Verzagten, den Zweifler, den großen Zyniker und Satiriker, der sich von keiner Zensur vorschreiben lassen wollte, wie er zu schreiben und schon gar nicht, wie er zu denken habe.

Bildquellen:

Heine Signatur. Wikipedia / Gutenberg.de

Heine 1829 Wikipedia