Michael Helm

Lesescout-Projekte auf der Zielgeraden!

vom 12. Juni 2016

Alle aktuellen drei Schulprojekte befinden sich in der heißen Phase vor den finalen Auftritten in diesem Jahr.

In Hiddenhausen proben die Jungen des 9er-Projekts in dieser Woche gleich an zwei Projekttagen ihren Tom Sawyer von Mark Twain für den anstehenden Auftritt in der Gemeindebücherei (23.06. | 19 Uhr | Gemeindebücherei Hiddenhausen). Generalprobe ist am 20. Juni, da muss die Feinabstimmung passen.

Langsam nervös werden auch die Mädchen der Lesescoutgruppe am Ev. Gymnasium in Werther. Dieses Projekt fand in diesem Jahr zum ersten Mal statt. Obwohl es für alle im 7. und 8. Jahrgang offen sein sollte, meldeten sich ausschließlich Mädchen. Die Herren hielten sich wieder dezent zurück, als es ums Lesen ging. Schade. Allerdings war es eine tolle und besondere Erfahrung in einer reinen Mädchengruppe zu arbeiten. Alle waren begeistert an der Rollenarbeit zum Hobbit, bei dessen Auswahl ich mir für diese Gruppe im Vorfeld gar nicht so sicher gewesen war. Aber das Spiel mit der eigenen Stimme machte ihnen an diesem Text offenbar ebenso viel Spaß wie den bisherigen Gruppen. Wir haben mehrere wunderbare Besetzungen gefunden, die am kommenden Dienstag in die Generalprobe gehen. Ein Auftritt in der Bibliothek Werther vor Schülern und Schülerinnen der 5. Klassen im Rahmen der Sommerleseclubvorstellung runden dieses Projekt vor den Ferien ab. (28.06. | Stadtbibliothek Werther) Ich freue mich schon auf die Projektpremiere an dieser Schule.

Die Lesescouts an der Erich Kästner-Gesamtschule gehen vor den Ferien ebenfalls auf die Zielgerade. Nach einem Auftritt der älteren Schüler beim Kleinkunstabend »Niveau im Keller« im Frühjahr mit anspruchsvollen literarischen Texten, werden sich nun auch die 9er-Teilnehmer an der Literatur ausprobieren und damit Auftrittserfahrungen sammeln.

Eine neue 8er-Gruppe der EKG wird sich zum Einstieg auch hier dem kleinen Hobbit aus dem Auenland widmen und die erarbeiteten Szenen vor Fünferklassen und ggf. auch vor Grundschülern vortragen.

Bühnenerfahrung ist für Lesescouts das A und O. Letztlich ist es doch das Kribbeln im Bauch vor dem Auftritt, das die lange Arbeit während des Schuljahres auf den Punkt bringen wird. Spaß haben beim Lesen, mit der Stimme spielen und das Ganze auf die Bühne bringen, das macht Stolz am Ende und hoffentlich wieder Lust auf mehr…

mh

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